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"Blues zum Frühstück" von Garage 3 (2018)

Friedel Geratsch, der fabulierfreudige Klischee-Killer hat erneut zugeschlagen: Mit seiner „Garage 3“-Kapelle (in bewährter Besetzung mit Tom Baer am Bass und Stephan Schott am Schlagzeug) hat der Mann gemeinsam mit seinen Mitmusikern eine Reihe genial-geiler Gassenhauer komponiert, die sich – wie schon beim Debüt "...aber geil ist es schon" – dem Blues- und Bluesrock verpflichtet fühlen.

Die CD "Blues zum Frühstück" (YellowSnakeRecords) offeriert vierzehn Lieder, die als musikalisch geschmackvolle Energieriegel ganz bestimmt nicht nur Tagesanbruchsmuffel aus dem Stand auf Vordermann bringen. Die mit unterschiedlichen CBGs (Cigar Box Guitars - selbstgebauten Zigarrenkistengitarren) emotionsstark eingespielten und autobiografisch eingefärbten Lebensabschnitts-Episoden über Liebe, Lust und Leidenschaften, übers Trinken auf hohem Niveau oder über die Namen der Frauen kommen mal roh und ruppig daher, mal asketisch-funktional. Es wippt der Fuß, es hüpft das Herz, die Gedanken schlagen Purzelbaum – klar, denn es ist Musik, die kräftig berührt.

Und kaum, dass die 48 Minuten herum sind, startest du den Player erneut, weil’s einfach Spaß macht, einem Menschen zuzuhören, der seine Profession beherrscht und der sich innerhalb des Business ein seperates Stückchen Grund und Boden gesichert hat, um dort seine speziellen rockigen Gewächse mit hingebungsvoller Liebe aufzuziehen, zu hegen und zu pflegen.

Weitere Infos: www.garage-3.de

 

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